Geplante Lungen-OP beim Kirchenoberhaupt wird noch am Dienstag durchgeführt
Papst Leo XIV. befindet sich seit Dienstagmittag im römischen Gemelli-Krankenhaus. Noch im Laufe des Nachmittags soll ihm dort bei einer Operation ein Knoten aus seiner Lunge entfernt werden, teilte der Vatikan mit. Weitere Informationen sollen im Laufe des Abends bekannt gegeben werden, kündigte das vatikanische Presseamt an.
Der 71-jährige Papst selbst hatte am Sonntag im Zuge des Mittagsgebets auf dem Petersplatz mitgeteilt, dass Ärzte bei einigen Untersuchungen einen "begrenzten Knoten" in seiner Lunge festgestellt hätten und er deswegen operiert werden müsse. Anschließend wird das 71-jährige Kirchenoberhaupt voraussichtlich etwa eine Woche im Krankenhaus bleiben müssen; Audienzen sagte der Vatikan bis einschließlich 20. Oktober ab.
Die Ankündigung des Papstes löste eine Welle von Genesungswünschen aus. "Die ganze Kirche Österreichs ist Ihnen nahe, Heiliger Vater!", ließ auch Österreichs Bischofskonferenz-Vorsitzender Franz Lackner wissen und rief zum Gebet für Leo XIV. auf.
Seit Sonntag weiß die Welt, dass Papst Leo XIV. an der Lunge operiert werden muss. Am Dienstagnachmittag erfolgte der Eingriff. Offenbar ist er gut verlaufen.
Weltcaritas-Präsident hatte am Montag eine der letzten Privataudienzen bei Leo XIV., bevor der Vatikan alle weiteren Termine wegen der bevorstehende Lungen-OP des Papstes absagte
Seit der Papst von einem Knoten in seiner Lunge gesprochen hat, wird im Vatikan spekuliert und gerechnet. Der Zeitplan von Leo XIV. ist dabei ein zentraler Faktor. Nun soll alles ganz schnell gehen - Von Kathpress-Rom-Korrespondent Ludwig Ring-Eifel
Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz zur bevorstehenden Lungenoperation des Kirchenoberhaupts: "Beten und bitten wir, dass der Eingriff gut verlaufen und die Genesung sich rasch einstellen wird"