Seit 62 Jahren fliegen die Päpste in italienischen Maschinen um die Welt: Erst mit Alitalia, nun mit ITA
Vatikanstadt, 23.03.2026 (KAP) Papst Leo XIV. hat den Angestellten der Fluggesellschaft ITA für ihren Einsatz bei Papstreisen gedankt. Das Kirchenoberhaupt empfing eine Delegation des Unternehmens sowie der Lufthansa-Gruppe, zu der ITA gehört, am Montag im Vatikan.
In seiner Ansprache erinnerte er daran, dass seit der ersten Auslandsreise von Paul VI. im Jahr 1964 alle Papstreisen mit der italienischen Fluglinie stattfanden. Dies war zunächst die staatliche Alitalia, seit 2021 ist es die inzwischen zu der deutschen Unternehmens-Gruppe gehörende Linie ITA Airways. Der Papst dankte den Mitarbeitenden dafür, dass es ihnen gelinge, auf den Papstreisen für den Papst, sein Gefolge und die mitreisenden Medienschaffenden eine beinahe familiäre Atmosphäre zu schaffen.
Gegen Bomben aus der Luft
Weiter sagte Leo XIV: "Die Papstflüge sind ein besonders sprechendes Symbol der Mission des Petrusnachfolgers in der gegenwärtigen Epoche. Bei seinen Reisen erscheint der Papst in besonderer Weise als ein Botschafter des Friedens für alle." Flugzeuge, so der Papst weiter, sollten Träger des Friedens und niemals des Krieges sein. Nach den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts hätten Bombardierungen aus der Luft eigentlich verboten werden müssen, betonte er und fügte hinzu: "Niemand sollte Angst haben müssen, dass vom Himmel her Tod und Zerstörung drohen."
Bereits in rund 20 Tagen wird Leo XIV. wieder vom Dienst der Fluglinie profitieren: Vom 13. bis 23. April besucht er vier Länder in Afrika. Seine nächste Apostolische Reise am Samstag (28. März) ins Fürstentum Monaco unternimmt er hingegen per Helikopter. Da der Vatikan keinen eigenen Hubschrauber besitzt, nutzt der Papst traditionell für Besuche innerhalb Italiens oder Kurzreisen ins benachbarte Ausland Helikopter italienischer Staatsorgane.