Schönborn zu Allerheiligen: "Sterben und Tod sind nicht das Ende"
30.10.202614:22
Österreich/Kirche/Allerheiligen/Schönborn
Kardinal in "Heute"-Kolumne: "An unseren eigenen Tod zu denken, nimmt dem Leben nicht die Freude. Es hilft uns, für jeden Tag dankbar zu sein.
Wien, 30.10.2026 (KAP) Die christliche Hoffnung auf die Auferstehung und das ewige Leben bei Gott hat Kardinal Christoph Schönborn in den Mittelpunkt seiner Freitagskolumne in der Zeitung "Heute" gestellt. Im Alltag werde der Tod meistens verdrängt. Und doch sei er täglich in der Nähe, zumindest in den Nachrichten. Schönborn verweist auf das jüngste Zugunglück in Spanien oder die vielen Kriege weltweit. Unweigerlich treffe einen der Tod aber auch ganz persönlich, in der Familie oder im Freundeskreis.
Vor 800 Jahren habe der hl. Franz von Assisi im Sonnengesang vom "Bruder Tod" gesungen, so Schönborn: "An unseren eigenen Tod zu denken, nimmt dem Leben nicht die Freude. Es hilft uns, für jeden Tag dankbar zu sein." Zugleich dürfe man vertrauen: "Sterben und Tod sind nicht das Ende, sondern das Tor zum neuen, ewigen Leben."