Als John F. Kennedy 1963 Berlin besuchte, sagte er den historischen Satz "Ich bin ein Berliner." Ähnliches war nun vom ersten in den USA geborenen Papst zu hören, als er dem römischen Kapitol einen Besuch abstattete.
Das Mittagsgebet vom Fenster der Papstwohnung über dem Petersplatz ist für viele Pilger eine Gelegenheit, den Papst zu sehen und zu hören. Erstmals seit seiner Wahl hat Leo XIV. das Gebet nun von dort gehalten.
Erst im hohen Alter fing die im französischen Metz geborene Marthe Cohn an, aus ihrem bewegten Leben zu erzählen. Mit viel Mut und Glück engagierte sie sich im Kampf gegen die Nazi-Barbarei. Ihre Stimme wird fehlen.
Der in Rom lebende deutsche Kardinal Walter Kasper zeigt sich offen für Reformen. In seiner am 10. Juni erscheinenden Autobiografie wirbt er für eine Öffnung des Diakonats für Frauen.
Weniger Katholiken und Personal: Der Rückgang bewegt Deutschlands flächenmäßig größte Diözese dazu, die Seelsorge neu aufzustellen. Im Zentrum der Reform: sogenannte Basisstationen.
Linzer Historikerin Verena Lorber bei Sternwallfahrt der Katholischen Männerbewegung Österreichs nach St. Radegund im Gedenken an den NS-Kriegsdienstverweigerer
Der Papst ist nicht nur Oberhaupt der katholischen Weltkirche, er ist auch der Bischof von Rom. Seine Bischofskirche ist nicht der Petersdom, sondern die Lateranbasilika. Die nimmt Leo XIV. nun feierlich in Besitz.